Domain als wichtiges Schaufenster im Internet

Domains sind die Grundlage jeder Präsenz im Internet, egal ob privat oder geschäftlich. Die Auswahl der Domain ist die Basis für den Erfolg. Kaum ein Unternehmen kommt heute noch ohne eine Präsenz im Internet aus über die es sich differenzieren beziehungsweise abheben kann. Auch bei Privatleuten wird die eigene Webseite immer beliebter. Eine Domain ist der weltweit einzigartige Name, unter dem die Webpräsenz gefunden werden kann. Für Unternehmen stellen die Internetadressen, die ihnen gehören, mittlerweile ein wichtiges Kapital dar.
Domain – was ist das?
Als Domäne wurde im Deutschen ursprünglich ein großer landwirtschaftlicher Betrieb verstanden, der einem Landesherren gehört. Im Englischen bezeichnet der Begriff einen eigenen Bereich. Und genau das bedeutet auch die Domain im Internet – den eigenen Bereich im weltweiten Netz. Damit andere Rechner diesen Bereich finden können, bedarf es einer eigenen aus Zahlen aufgebauten IP-Adresse. Aus beispiel.de wird dann etwa 123.456.789.156. Das sogenannte Domain Namen System (DNS) sorgt dafür, dass beide Informationen verknüpft werden und bei Aufruf der Adresse beispiel.de genau die richtige Seite erscheint. Beides, die Bezeichnung und ihre IP-Adresse, sind weltweit einmalig. Das wiederum erklärt auch den Wert, den Domains heute für Unternehmen darstellen.

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Aufbau von Domains

Worte sind einprägsamer als Zahlenkombinationen. Aus diesem Grund wurden 1983 Domainnamen eingeführt. Das erklärt den Hype um Domains und den Aufwand, mit dem Fantasienamen wie Amazon, Google oder Zalando zu Marken aufgebaut werden. Ein Domainname wie beispiel.de gliedert sich in folgende Teile: „de“ ist die Top-Level-Domain. Sie steht entweder für ein Land (.de) oder eine Organisation (.org) oder ein Unternehmen (.com). „Beispiel“ wäre in diesem Fall die Second-Level-Domain. Gerade um diese Domains ist ein weltweiter Run im Gange. Inzwischen befassen sich immer häufiger Gerichte mit dem Missbrauch von Internetadressen. Die Verwaltung der Domainnamen erfolgt international sowie für Top-Level-Domains in den einzelnen Ländern. In Deutschland ist die Denic dafür zuständig, das Verzeichnis der rund 15 Millionen .de-Domains zu führen.

Registrierung von Internetadressen

Eine Internetadresse, Domain, wird immer über einen akkreditierten Registrar registriert. In der Regel handelt es sich dabei um Internet-Dienstleister, die bei den eigentlichen Verwaltungsorganisationen wie der Denic angemeldet sind. Der Preis hängt oft vom Wert der Top-Level-Domain ab. So sind im englischsprachigen Raum beispielsweise Domains von Moldawien sehr begehrt, weil das Landeskürzel .md im Englischen für Medical steht und medizinische Dienstleistungen sich unter dieser Abkürzung hervorragend vermarkten lassen. Die mit Abstand beliebteste Domain-Endung in Deutschland ist .de, die es bei einzelnen Registraren meist kostenlos im ersten Jahr gibt. Die Umlaut-Domains fristen dagegen ein Nischen-Dasein, da sie international nur schwer aufzurufen sind. Die Registrierung von Domains erfolgt grundsätzlich nach dem Motto, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Im Zweifel entscheiden die Gerichte.

Pflege von Internetadressen

Unternehmen, aber auch Agenturen oder Privatleute registrieren häufig nicht nur eine Internetadresse, sondern bauen ein ganzes Domain-Portfolio auf. Dieses Portfolio gilt es zu pflegen. Nicht immer bedeutet dies, dass eine eigene Webpräsenz unter dem Namen betrieben werden muss. Mittlerweile hat sich ein reger Handel mit Domains entwickelt, wobei deren Wert im Einzelfall bis in die Millionen gehen kann. Dieser Domainhandel wird mit der wachsenden Bedeutung des Internets zunehmen, da die sinnvollen Namenskombinationen immer weniger werden.

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