Eigenen Blog erstellen

Täglich kommen viele Menschen, aus unterschiedlichen Gründen, auf die Idee einen eigenen Blog zu erstellen. Auch ohne großes technisches Verständnis ist es möglich schnell und oftmals sogar völlig kostenlos, einen Blog im Internet zu starten und diesem seinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Was ist ein Blog?

Das Wort Blog setzt sich zusammen aus Web und Logbuch und wurde ursprünglich, als chronologisch geführtes Tagebuch, meist von Privatpersonen, geschrieben. Der Clou dahinter war, dass ein Blog im Gegensatz zu damals üblichen statischen Webseiten dynamisch war und Interaktion in Form von Kommentaren unterhalb der Einträge zuließ.

Das Bloggen im eigenen Blog gehörte alsbald zur digitalen Visitenkarte von Journalisten und Politikern, welche über diese Plattform ihre Meinung veröffentlichten und Webseitenbesucher darüber diskutieren konnten.

Heute basieren die meisten Webseiten auf einem Blogsystem, auch wenn dies von außen nicht direkt auffällt. Einen eigenen Blog zu erstellen, hat zu einer statischen Webseite, noch weitere Vorteile. Webblogs können via Track- und Pingbacks miteinander kommunizieren, Webseitenbesucher können über den Blog-Feed folgen und über sogenannte Schlagwörterwolken lässt sich die Navigation äußerst effizient und benutzerfreundlich darstellen.

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Eigenen Blog erstellen – kostenlose Varianten

Wer heute auf den Gedanken komm, einen eigenen Blog zu erstellen, um darin private Ereignisse ohne monetäres Interesse zu verbreiten, beginnt meist mit einem kostenlosen Blog.

Ein Deutscher Anbieter dafür ist blog.de. Nach erfolgreicher Anmeldung bekommt der Benutzer eine kostenlose Subdomain zugewiesen, auf dieser er seinen eigenen Blog erstellen kann.

Beim amerikanischen Pendant blogger.com kann nach gleichem Vorbild ein kostenloser Blog erstellt werden. Dieses Angebot wird vom Internetgiganten Google betrieben und geht mit einem kostenlosen Google-Konto einher.

Beide Anbieter von kostenlosen Blogs haben den Vorteil, dass der Benutzer keine bis wenige Voraussetzungen in Programmiersprachen wie HTML, PHP oder CSS haben muss. Mithilfe von Schablonen, kann via Drag & Drop, schnell ein passendes Webseitendesign zusammengebaut werden.

Ein Nachteil für Menschen, die bei diesen Anbietern einen eigenen Blog erstellen ist, dass diese die eingestellten Daten aus der Hand geben. Das bedeutet, dass die kostenlosen Bloganbieter sich das Recht vorenthalten, Texte der Benutzer auf anderen Plattformen zu veröffentlichen und auch nicht garantieren, immer verfügbar zu sein. Auch das Einbauen von Werbung ist bei den meisten Bloganbietern untersagt.

Für den Blog relevanten HTML Befehle finden sie hier.

Volle Freiheit bei eigenem Webspace

Wer die volle Freiheit haben möchte, muss einen Webspace mieten und darauf seinen eigenen Blog erstellen. Die gängige Blogsoftware für eigene Webserver ist kostenlos und relativ einfach zu installieren und zu bedienen.

Die beliebteste kostenlose Blogsoftware ist WordPress. Für dieses Content-Management-System gibt es eine Vielzahl an Plugins, die das Einrichten und Arbeiten, auch für Benutzer mit wenig Interneterfahrung, sehr erleichtern. Des Weiteren gibt es eine sehr große Auswahl an Themes, mit denen das Aussehen des Blogs verändert werden kann.

Ein eigener Blog auf einer gemieteten Plattform lässt sich auch deshalb mit WordPress am einfachsten realisieren, weil es im Internet eine Vielzahl von Anleitungen und Hilfeforen mit Experten gibt, welche schnell bei Problemen helfen können indem Sie konkrete Tipps und Tricks geben und ihre Erfahrungen weitergeben.

Firmen bevorzugen es immer häufiger mithilfe von Drupal einen eigenen Blog zu erstellen. Der komplette Aufbau von Drupal ist etwas schlanker als bei WordPress, dadurch sind Modifikationen am Code einfacher. Ein modifiziertes Drupal wird auch gerne als Software für Web-Communities verwendet.

Eine weitere kostenlose Software, um einen eigenen Blog zu erstellen, ist Serendipity. Bei diesem Content-Management-System liegt das Hauptaugenmerk bei den Inhalten. Zwar ist die Installation und Bedienung äußerst einfach, die Auswahl an Plugins und Themes, im Vergleich zu WordPress, sehr überschaulich.

Beim eigenen Blog erstellen, mit einem dieser Systeme, muss der Webspace eine MySQL-Datenbank besitzen und PHP 4.3 oder höher unterstützen. Alle drei Systeme sind Open-Source und bleiben auch weiterhin kostenlos verfügbar.

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