PHP: Kurzüberblick inkl. wichtigster Befehle

PHP ist eine Programmiersprache, die gewöhnlich dazu verwendet wird, in kurzer Zeit dynamisch generierte Webseiten zu erzeugen.
Die Abkürzung PHP steht für „Personal Home Page Tools“, früher „ Personal Home Page Tools“ und ist eine der weltweit meist verwendeten Skriptsprachen, deren Syntax an Perl und C angelehnt ist. Mit der Sprache lassen sich unkompliziert dynamische Webseiten und Webanwendungen erstellen. 1995 wurde die Skriptsprache vom Dänen Rasmus Lerdorf entwickelt. Aktuell basieren etwa 244 Mio. Websites auf ihr. Wesentliche Merkmale der Programmiersprache sind die Internet-Protokolleinbindung, die Verfügbarkeit von zahlreichen Funktionsbibliotheken sowie eine breite Datenbankunterstützung.

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PHP: Erste Schritte

Um PHP nutzen zu können, muss zunächst ein Apache Server auf dem Rechner installiert werden. Ein empfehlenswerter Editor für die Webprogrammierung ist Aptana. Die Software basiert auf Eclipse, ist kostenlos nutzbar, unterstützt vielfältige webbasierte Programmiersprachen und beinhaltet zahlreiche nützliche Features. In PHP werden Texte und Zahlen in Variablen gespeichert, um diese später mit Hilfe des Befehls „echo“ wieder ausgeben zu können. Variablen beginnen stets mit dem Dollarzeichen „$“. Variablen müssen nicht deklariert werden; sie stehen unmittelbar zur Verfügung. Nicht gesetzte Variablen haben stets den Wert NULL.

Weitere wichtige Befehle des PHP

Ein entscheidender Vorteil von PHP gegenüber HTML ist die if-Anweisung, mit Hilfe derer Vergleiche vorgenommen werden können. Der Vergleichsausdruck steht dabei immer in Klammern. Optional lassen sich mit Hilfe der Befehle „elseif()“ oder „else“ weitere Anweisungen hinzufügen. Ein Beispiel: Eine Anweisung soll überprüfen, ob die Variable „$user“ den Inhalt „Jan“ hat. Trifft dies zu, gibt die if-Anweisung den Wert „true“ zurück und die Ausgabe lautet „Hallo Jan“. Der entsprechende Code hierzu sähe folgendermaßen aus:

Hat die überprüfte Variable „$user“ hingegen nicht den Inhalt „Jan“, gibt die if-Anweisung den Wert „false“ zurück und es erfolgt keine Ausgabe.

Die else-Anweisung und Schleifen bei PHP

Möchte man hingegen auch eine Ausgabe erhalten, wenn „$user“ nicht den Inhalt „Jan“ hat, kommt die else-Anwendung zum Tragen. Für das vorliegende Beispiel sieht das Grundgerüst folgendermaßen aus:

Ist der Inhalt von „$user“ nicht „Jan“, erfolgt die Ausgabe „Du bist nicht Jan!“. In einigen Fällen ist es notwendig, eine Anweisung so lange durchzuführen, bis ein bestimmtes Ergebnis eintritt. Zu diesem Zweck nutzt man, wie in vielen anderen Programmiersprachen auch, sogenannte Schleifen. PHP bietet hier die while- und die for-Schleife an. Werden while-Schleifen vor allem in Verbindung mit Datenbanken verwendet, kommen for-Schleifen meist zum Hoch- bzw. Runterzählen von Werten zur Anwendung.

Arrays: Ketten von Zahlen und Zeichen

Um in einer Variable verschiedene Werte speichern zu können, verwendet man einen Array. So kann ein Array beispielsweise eine Kette von Zeichen (String), eine Ganzzahl (Integer) und eine Zahl mit Kommastellen (Float) enthalten und auf jeden dieser Werte separat zugreifen. Auch hierzu ein simples Beispiel: Es existiert eine Variable mit dem Namen „wochentage“, die einen Array, d. h. eine Kette von Wochentagen im String-Format bezeichnet. Zusätzlich zur Variable muss der Befehl das Element, auf das zugegriffen werden möchte, enthalten.

Die Ausgabe lautet in diesem Fall „Montag“, da ein Array die enthaltenen Werte einer Kette automatisch durchnummeriert und stets bei „0“ zu zählen anfängt. Mit „$wochentage[0];“ erhielte man folglich die Ausgabe „Sonntag“, mit $wochentage[2];“ den „Dienstag“ usw.

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