WordPress Multisite: Vorteile und Nachteile

Die WordPress Multisite, kurz „MS“, ist eine native WordPress-Funktion, mit der ein Netzwerk an WordPress-Seiten realisiert werden kann. Während früher für mehrere WordPress-Websites auch mehrere Installationen notwendig waren, ist heute dank Multisite-Funktion nur noch eine Installation für die Website erforderlich. Einmal aktiviert kann so ein network mit beliebig vielen eigenständigen WordPress-Instanzen eingerichtet werden. Die WordPress Multisite Funktion ist standardmäßig zunächst deaktiviert, kann aber in wenigen Schritten manuell aktiviert werden.

WordPress Multisite: Einrichtung

Grundsätzlich kann das Multisite System aus jedem Setup heraus erstellt werden. Mit einem Editor muss zunächst die Datei wp-config.php, die sich im Hauptverzeichnis von WordPress befindet, geöffnet und bearbeitet werden. Hierzu fügt man die Zeile „define(‚WP_ALLOW_MULTISITE‘, true);“ der Datei hinzu; und zwar direkt oberhalb der Zeile „That’s all, stop editing!“. Im Anschluss muss zur finalen Aktivierung von WordPress Multisite die editierte Datei via FTP-Client in das WordPress-Verzeichnis des Webservers hochgeladen werden. Loggt man sich nun in das Backend von WordPress ein, erscheint in der linken Sidebar unter „Werkzeuge“ ein neuer Menüpunkt namens „Netzwerk-Einrichtung“. Hier legt man fest, ob die einzelnen Seiten über Sub-Domains oder über Sub-Verzeichnisse aufgerufen werden sollen.
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Weitere Einstellungen und Vorteile

Weitere Einstellungen, die zu treffen sind, drehen sich um die Netzwerkeigenschaften. Neben der E-Mail-Adresse des Administrators und dem Titel des Blog-Netzwerks ist hier auch die Serveradresse einzutragen. Nach einem abschließenden Klick auf „Installieren“ müssen nur noch die Dateien wp-config.php und .htaccess an das Netzwerk angepasst und dem Server hinzugefügt werden. Weitere Schritte sind zur Aktivierung von WordPress Multisite nicht notwendig. Es gibt zahlreiche Anwendungsbeispiele, in denen WordPress Multisite von Vorteil ist. Wer beispielsweise ein Netzwerk mehrerer Online-Shops oder Blogs unter einer Administrationsoberfläche verwalten will, für den stellt WordPress Multisite eine optimale Lösung dar. Die Wartung der WordPress-Websites und die Handhabung von zentralen Plugins bzw. Themes erfolgt so von einer Stelle aus.

WordPress Multisite: Vor- und Nachteile

Auch wer einen bestimmten Bereich seiner WordPress-Seite (d. h. eine Subdomain, ein Unterverzeichnis oder der Blog einer zugehörigen Top Level Domain) mit einem abweichenden Design bzw. Theme gestalten will, findet in Multisite ein willkommenes Handwerkzeug. Die Wartung mehrerer WordPress-Seiten wird somit stark vereinfacht. Nach einmaliger Einrichtung können beliebig viele WordPress-Seiten über eine Admin-Oberfläche verwaltet werden. Updates müssen nicht länger mehrmalig durchgeführt, Plugins und Themes nur einmalig installiert werden. Auch im Backend ergibt sich ein entscheidender Vorteil: Nutzt man WordPress Multisite, ist für mehrere Websites nur noch eine Datenbank notwendig. Sollte die WordPress Main Site gehackt werden, sind jedoch unweigerlich alle Seiten des Systems betroffen. Auch wenn ein Plugin oder Theme einen Fehler erzeugt, wirkt sich dies mitunter gleich auf mehrere Seiten aus. Darunter kann u.U. die Performance leiden.

WordPress Multisite: Fazit

Mit entsprechendem Hintergrundwissen und punktgenauer Befolgung der Installationshinweise ist die Einrichtung von WordPress Multisite ein Kinderspiel – insbesondere dann, wenn man sich bei der Installation für Subverzeichnisse entscheidet. Aber auch die Einrichtung von Subdomains ist nur mit einem geringen Mehraufwand verbunden. Der Wartungsaufwand von Updates, Plugins und Themes minimiert sich dann Multisite auf nur eine Installation. Alle Instanzen greifen auf dieselben Features zu, Themes können wahlweise netzwerkweit bereitgestellt oder selektiv den Blogs zugewiesen werden.
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