WordPress Tutorial: Die ersten Schritte zum eigenen Blog

WordPress ist eine kostenfreie Software zum Aufbau eines eigenen Blogs im Internet. Aber nicht nur zum Aufbau eines Blogs, sondern auch zur Erstellung einer Website dient WordPress hervorragend. Mit einem Marktanteil von 50-60 Prozent ist WordPress das derzeit populärste Content-Management-System. Im nachfolgenden WordPress Tutorial werden die ersten Schritte zum eigenen Blog erläutert. Auch wenn dies keine Video-Präsentation ist, ist dieses Tutorial eine hilfreiche Anleitung bei der Erstellung seines eigenen Blogs

Download von WordPress und FTP-Upload

Und nun zum ersten Schritt des‚WordPress Tutorials. Wichtig zu wissen ist, dass WordPress kostenfrei ist. Die deutsche Sprachversion kann unter http://de.wordpress.org heruntergeladen werden. Um die Software von WordPress installieren zu können, benötigt man einen FTP-Zugriff auf einen Webserver mit PHP- und MySQL-Unterstützung.

Nachdem die heruntergeladene Datei entpackt wurde, muss WordPress per FTP auf den Webserver hochgeladen werden. Danach muss man die Inhalte des Ordners „WordPress“ in das Rootverzeichnis des Webservers oder in einen entsprechenden Unterordner übertragen. Wenn der eigene Blog später zum Beispiel unter der Adresse www.meinedomain.de/blog/ zu erreichen sein soll, musst man im Regelfall einen Unterordner mit dem Namen „blog“ erstellen und die Software darin ablegen.

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Die „5-Minuten-Installation“

Dass das vorliegende WordPress Tutorial mit vergleichsweise wenigen Worten auskommt, liegt nicht zuletzt daran, dass WordPress sehr schnell und unkompliziert zu installieren ist. Meistens nimmt die Installation nicht mehr als fünf Minuten in Anspruch. Falls dennoch Fragen bestehen, gibt es viele Videos die als Tutorial bei WordPress zusätzlich behilflich sein können.

Zu Beginn ruft man einfach die Adresse seines neuen Blogs im Browser auf. Wenn das Hochladen der Dateien geklappt hat, wird man automatisch auf die Datei „setup-config.php“ weitergeleitet, die sich im Unterordner „wp-admin“ befindet. Diese Datei fragt Informationen ab, die zum Aufbau einer MySQL-Datenverbindung benötigt werden. Man sollte den Namen der für den Blog vorgesehenen MySQL-Datenbank bereithalten, den MySQL-Benutzernamen, das MySQL-Passwort und den Datenbank-Host. Der eigene Webhoster sollte diese Daten mitgeteilt haben. Falls nicht, kann man sie dort anfragen.

Anschließend klickt man auf „Senden“ und sobald WordPress die Kommunikationsverbindung zu der eigenen Datenbank erfolgreich aufgebaut hat, auf „Installation ausführen“ klicken.

Im folgenden Formular gibt man einen Seitentitel an (also den Namen des Blogs), einen Benutzernamen und ein Passwort. Es ist darauf zu achten, dass ein sicheres Passwort gewählt werden sollte! Denn wer es errät, kann sich unbeschränkten Zugriff auf den eigenen Webserver verschaffen. Des Weiteren ist eine E-Mail-Adresse an zu geben, die mit dem Benutzeraccount verknüpft werden soll.

Jetzt klickt man einfach auf „WordPress installieren“, um die Installation abzuschließen. Anschließend kann man sich mit dem selbst gewählten Benutzernamen und Passwort in den Admin-Bereich des frisch eingerichteten Blogs einloggen und sich durch die vielen verschiedenen Tools klicken.

Der Weg zum ersten Blog-Artikel

Die Installation ist nun geschafft. Das WordPress Tutorial ist damit jedoch noch nicht ganz am Ende angelangt. Der Funktionsumfang der Software und der auf den ersten Blick unübersichtliche Admin-Bereich erschlagen viele neue Nutzer. Deshalb sind einige Bemerkungen dazu sinnvoll.

Der Admin-Bereich ist in verschiedene Sektionen unterteilt. Darum ist die Devise- durchklicken und ausprobieren! Interessant ist am Anfang die Sektion „Design“, die man links in der Sidebar findet. Hier kann man das Theme, d.h. das Aussehen des Blogs, verändern. Wenn man auf „Neues Theme hinzufügen“ klickt, wird man zur WordPress-Theme-Datenbank weitergeleitet. Dort findet man eine große Anzahl an kostenlosen Themes für den eigenen Blog, die WordPress zu Verfügung stellt.

Folgende drei Bereiche sind ebenfalls wichtig:

  • Zuerst der Kommentarbereich. Wenn einer der Leser zukünftig einen Blog-Eintrag von einem selbst kommentiert, kann man hier seinen Kommentar freischalten. Unter „Seiten“ kann man statische Seiten anlegen: Zum Beispiel das in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Impressum oder eine „Über mich“-Seite, auf man sich als Autor vorstellt.
  • Unter „Beiträge“, auch Post genannt, findest du schließlich den Editor, mit dem du deine Blog-Artikel schreiben kannst. Dessen Grundfunktionen sind schnell erklärt: Der Titel ist die Überschrift deines Artikels.
  • Darunter findest du ein Textfeld, in das du deinen Artikeltext eingeben kannst. Sofern du Bilder oder Videos in den Artikel einfügen oder die Formatierung des Textes anpassen möchtest, findest du alle entsprechenden Funktionen in der Kopfleiste des Eingabefelds. Wenn dein Artikel fertig ist, klicke einfach auf den blauen Button „Veröffentlichen“. Der Artikel erscheint dann auf deiner Seite. Möchte man sich den Artikel vor der Veröffentlichung noch einmal anschauen, wie er für die User sichtbar ist, hat WordPress den Button „Vorschau“ eingerichtet.

Vor- und Nachteile von WordPress auf einen Blick

Vorteile:

  • kostenlose WordPress Installation
  • unkomplizierte und dadurch schnelle Bedienung möglich
  • Viele nützliche Funktionalitäten um die Site attraktiv zu gestalten
  • Themes sind einfach runter zu laden um das Design zu verändern
  • Verschiedenste Plugins stehen bei WordPress zur Verfügung

Nachteile:

  • Sicherheitsmängel der Site
  • Bestimmte Layout-Vorgaben von WordPress, geringe Flexibilität
  • Stabilität-zu viele Plugins führen zur Verlangsamung der Site

Es ist nach diesem Tutorial also deutlich zu erkennen, dass WordPress ein geeignetes Tool ist wenn man seinen eigenen Blog erstellen möchte. Es hat seine Vor- und Nachteile, jedoch gehört es schlussendlich zu den beliebtesten Content Management Systemen und das, wie ersichtlich wurde, aus gutem Grund.

Wenn man nun alle in diesem WordPress Tutorial geschilderten Schritte befolgt hat, steht der eigenen Blogger-Karriere nichts mehr im Wege. Viel Spaß beim Schreiben und mit WordPress!
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